Die Krötenwanderung wird in Kürze wieder beginnen - Ehrenamtliche Betreuer gesucht

In den nächsten Wochen werden unsere heimischen Frösche, Molche und Erdkröten in der Dämmerung und nachts wieder ihre Frühjahrswanderung zu den bekannten Laichgewässern beginnen. Wo die Tiere Straßen überqueren müssen, werden an den Straßenrändern Schutzzäune aufgebaut, damit die Tiere nicht ungehindert auf die Straße laufen und dort dem Verkehr zum Opfer fallen. Morgens werden sie an den Zäunen aus den eingegrabenen Eimern genommen und von den ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern sicher über die Straßen transportiert. Abends ist es vor allem wichtig, die Amphibien, die außerhalb der Zäune am Straßenrand und auf der Straße sitzen, aus der Reichweite der Fahrzeuge zu bringen.

Hier können Tierfreunde ganz praktisch etwas für den Schutz der Natur in ihrem Wohnort und der Erhaltung der heimischen Tiere tun. Je mehr Be-treuerinnen und Betreuer mitmachen, desto geringer wird der zeitliche Aufwand für die anderen. Deshalb werden noch weitere Betreuerinnen und Betreuer gesucht, die sich an dieser Aktion beteiligen. Auch wenn jemand nur an einem Vormittag oder Abend die Betreuung übernehmen kann, ist das eine Entlastung für die übrigen.

In Leopoldshöhe gibt es drei Wanderbereiche mit Schutzzäunen:

 

  • In Bexterhagen am Alten Postweg zwischen dem Friedhof Bexterhagen, vorbei am Sportplatz bis zur Wülferschen Straße,
  • in Nienhagen am Gut Eckendorf (Am Rottfeld, Eckendorfer und Bielefelder Straße),
  • in Schuckenbaum an der Eckendorfer Straße in Ehrdissen.

Wer bei der Betreuung der wandernden Amphibien helfen möchte, kann mit Frau Dr. Thiele von der Gemeindeverwaltung, die die Betreuung der Amphibienwanderung organisiert, Kontakt aufnehmen (Tel. 05208 / 991-271).

Da sich die wandernden Amphibien bei Beginn des Tages an kühleren und feuchten Orten verstecken, sollten Hausbewohner mit Garten abends in ihre Kellerschächte und –treppen schauen. Wenn sie dort hineingefallene Erdkröten und Molche finden, sie befreien und wieder in ihren natürlichen Lebensraum setzen.

Autofahrer – Vorsicht wandernde Amphibien

Die Autofahrer, die bei feuchter Witterung bei Dämmerung und Dunkelheit in ländlichen Bereichen und Waldstücken unterwegs sind, werden gebeten, zum Schutz der Amphibien und der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer an den entsprechenden Straßenabschnitten vorsichtig zu fahren. Diese sind mit entsprechenden Schildern, die zusätzlich mit einem Blinklicht versehen sind, kenntlich gemacht. Abstandhalten zum vorher fahrenden Fahrzeug ist wichtig. Zum Schutz der Amphibien können darüber hinaus alle beitragen, indem sie Straßen in Amphibienlebensräumen, z. B. Waldgebieten, nachts bei feuchter Witterung oder Regen umgehen.

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