
Leopoldshöhe. In ihrer letzten Sitzung haben sich die Mitglieder des Ausschusses für Straßen, Plätze und Verkehr abschließend mit der Verkehrsregelung im Leopoldshöher Ortskern beschäftigt. Im Raum standen verschiedene Anträge, u. a. auf Einrichtung einer Tempo-20-Zone oder auf Verbreiterung der Parkbuchten.
Vor Diskussionsbeginn informierte die Verwaltung über die bisher gemachten Erfahrungen nach der 1½-jährigen Erprobungsphase. So hat sich bei einer Umfrage unter Anwohnern/innen und Geschäftsleuten die Mehrheit für eine Beibehaltung der Tempo-30-Regelung ausgesprochen. Für diese Vorgehensweise sprechen auch verschiedene Messungen, die im relevanten Bereich des Ortskerns durchgeführt wurden: die Durchschnittsgeschwindigkeit der motorisierten Verkehrsteilnehmer/innen liegt derzeit bei 29,5 km/h. Auch das Parken in gekennzeichneten Bereichen und das Kurzzeitparken wurde von den Befragten deutlich befürwortet.
Aus diesem Grund einigten sich die Mitglieder des zuständigen Fachausschusses auf folgende Regelungen:
Intensivere Diskussionen gab es hinsichtlich der Parkrichtung rund um den Marktplatz. Längs, quer oder schräg, das war hier die Frage. Wichtig war den Ausschussmitgliedern, dass die endgültige Lösung vor allen Dingen verkehrssicher ist und dass möglichst keine Stellplätze wegfallen. Abschließend wurde die Verwaltung dann einstimmig beauftragt, eine provisorische Kennzeichnung der Parkplätze vorzunehmen. Die Mitglieder des Ausschusses für Straßen, Plätze und Verkehr entschieden sich für folgende Konstellation:
Die neu beschlossene Regelung wird nun zunächst einmal getestet. Sollte sie sich als erfolgreich erweisen, so erfolgt die endgültige Umkennzeichnung der Parkplätze nach Fertigstellung des Markplatzes Ende Juni/Anfang Juli dieses Jahres.